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Anne Dziobek

Pferdephysiotherapie und physiologisches Training für Pferd und Reiter

     

Das Pferd ist als Fluchttier besonders auf einen gut funktionierenden Bewegungsapparat angewiesen, sodass jede kleinste Bewegungseinschränkung erhebliches Unbehagen auslöst und das Pferd instinktiv mit Fluchtverhalten reagiert.Ursache von Bewegungseinschränkungen bei Pferden können Krankheiten sein, häufig jedoch sind physisch- und/oder psychisch bedingte Muskelverspannungen Schuld daran. Diese, durch Verspannungen hervorgerufenen Beweglichkeitseinschränkungen stehen einer harmonischen Zusammenarbeit mit dem Reiter im Weg, da sie immer zu Leistungseinbußen oder Widersetzlichkeiten führen.

Was verursacht Muskelverspannungen? 

Falsche Haltung, ein schlecht sitzender Sattel und ein unausbalancierter Reiter sind die Hauptursachen von Verspannungen, aber auch ein falsches Gebiss, unpassende Ausrüstung, unsachgemäße Hufpflege, bzw. Beschlag, Zahnprobleme, Lahmheiten, alte Verletzungen oder chronische Krankheiten, sowie alle Arten von psychischen Belastungen können Diese verursachen.

Hier setzt die physiotherapeutische Behandlung an, die durch Massagen, Dehnungs- und Mobilisationsübungen, Akupressur, Lymphdrainage und Gerätetherapie (z.B. Tens- oder Magnetfeldtherapie) Verspannungen (und daraus entstandene Blockaden in Wirbeln und Gelenken) löst und die Beweglichkeit des Bewegungsapparates wiederherstellt. Wichtig für eine erfolgreiche Genesung ist immer die therapeutische Arbeit an der Hand, oder unter dem Sattel, direkt im Anschluss an die Behandlung, da nur in der Bewegung die fehlbelastete Muskulatur umdenken kann, um effektiv, d.h. Gelenkschonend zu arbeiten.

 

Was bietet Hippocampus, das Andere nicht bieten? 

In meiner Arbeit als Pferdephysiotherapeutin und Reitlehrerin hatte ich immer wieder das Problem, bei einem Pferd Muskelverspannungen gelöst zu haben, aber nach einem halben Jahr wieder gerufen zu werden, um mit den gleichen Problemen konfrontiert zu werden. Die Ursache hierfür waren meist, dass das Hauptproblem des Pferdes in der Art, wie es geritten oder gehalten wurde lag, und ich Dieses in der Regel nicht ändern konnte, da dem Besitzer die richtige Anleitung fehlte. Auch war ich es leid, gegen die Reitlehrer, Stallbesitzer, oder Pferdebesitzer anzureden, die niemals an sich, sondern nur am Pferd die Fehler suchten und arbeiten wollten. So wuchs die Idee, einen eigenen Stall zu betreiben.Wir bei Hippocampus möchten unsere Pferde so behandeln, dass Verspannungen und daraus resultierende Krankheiten gar nicht erst auftreten. Denn artgerechte Haltung, Fütterung und Pflege trägt schon sehr viel zum Wohlbefinden des Pferdes bei, der sachgemäße Umgang, das physiologische Training und das Verständnis für das Arttypische Verhalten des Fluchttieres erhalten das Pferd bei physischer und psychischer Gesundheit.Sollten doch einmal Probleme auftauchen, suchen wir auf ganzheitlicher Ebene eine Lösung.

Hippocampus bietet seinen Einstellern eine schöne, großzügige Anlage, eine nette Stallgemeinschaft und jederzeit ein offenes Ohr.Die Pferde sind in schönen, täglich frisch gemisteten Boxen untergebracht und kommen jeden Tag so lange wie möglich auf die Koppeln. Wir füttern Pferde- (und auch Pony) gerecht und individuell. 

Das Ausbildungsangebot umfasst Unterricht und Beritt, Theorieabende und Wochenendseminare in praktischer und theoretischer Form, sowie jegliche Hilfestellungen, die zu einer gelungenen Mensch/Pferd Partnerschaft nötig sind.

Pferde, die Probleme haben, oder sich einfach nur weiterbilden möchten, nehmen wir gerne einige Wochen oder Monate auf, um ihnen durch unsere ganzheitliche Behandlung wieder Freude an der Arbeit zu bereiten. Voraussetzung hierfür ist immer, dass der Pferdebesitzer bereit ist, an sich zu arbeiten um mit seinem Pferd im Anschluss weiter arbeiten zu können.