!!! ACHTUNG !!! Unter den verschiedenen Menüpunkten von Sabine Lang, finden Sie den Bundesbericht vom - Horse & Dog Trail-Cup 2010 ***

Tierpsychologie

Aufgaben und Tätigkeiten: Tierpsychologen und Tierpsychologinnen behandeln Verhaltensstörungen bzw. -Auffälligkeiten bei Tieren und tragen mit dazu bei, dass die Tierhalter-/innen ihre Tiere besser verstehen. Bevor sie mit der eigentlichen Therapie beginnen, befragen sie die Tierhalter-/innen, um die Ursachen für das Verhalten zu ermitteln.

        

Bei medizinischen Erkrankungen sorgen sie zunächst dafür, dass eine tierärztliche Behandlung erfolgt. Da in vielen Fällen ein Fehlverhalten der Tiere letztlich auch auf mangelnde Kenntnis oder auf Fehler der Tierhalter-/innen zurückzuführen ist, beraten Tierpsychologen-/ Psychologinnen die Besitzer-/innen in Bezug auf tiergerechte Haltung. Außerdem schulen sie Tiere, hier vor allem Pferde und Hunde, im Hinblick auf das Zusammenleben in der Gemeinschaft mit den Menschen. Aufgrund ihrer Sachkenntnisse erstellen sie darüber hinaus auch Gutachten. Meist üben Tierpsychologen und Tierpsychologinnen ihren Beruf in einer eigenen Praxis aus.

Hunde zerfetzen sogar Möbel, wenn sie zu Hause alleine gelassen werden. Eventuell fangen sie an zu beißen: Gäste im Haus, Leute, die auf der Straße vorbeigehen, andere Hunde oder Mitglieder der eigenen Familie. Wie gefährlich ein Hund unter Umständen sein kann, haben Sie sicherlich aus den Schlagzeilen um die Kampfhunde mitbekommen. Neben dem Problem der Aggressivität hat der Psychologe auch mit Hunden zu tun, die Phobien oder Ängste haben, beginnen vielleicht zu bellen, auszuscheiden oder die nach Dominanz streben, die Streunen oder einen hypertrophierten Jagdinstinkt besitzen.

Auch Katzen können ihren Besitzern ernsthafte Verletzungen zufügen, oder das Koten und Urinieren außerhalb des Katzenklos nimmt ein solches Ausmaß an, dass der Schaden an Teppichen und Möbeln in die Tausende geht, vielleicht wird das Heim sogar innerhalb weniger Monate unbewohnbar. Andere Störungen sind Angst Aggressionsprobleme, ein problematisches Sexualverhalten, Anorexie, usw.

Bei Pferden finden sich neben Stereotypien auch problematische Verhaltensweisen wie Scheuen, Kleben, Steigen, Schlagen, sich nicht verladen lassen, sich nicht satteln lassen, Aggressivität gegenüber Artgenossen usw..